Event am 7.10.2016 

Gestalten mit Gräsern –

Effektvolle Kombinationen in Privatgärten und im öffentlichen Grün

 (Cassian Schmidt)

Am Freitag, 7. Oktober 2016 konnten August Forster und Sohn Mathias mehr als 100 Gäste zum traditionellen Kundenabend im Showroom an der Kölnstraße begrüßen. Das jährliche Event fand zum 20. Mal statt … und zum letzten Mal an diesem historischen Ort, der Keimzelle des Unternehmens im Alten Gewächshaus. Mathias Forster berichtete vom Stand der Arbeiten zum Bau des neuen Unternehmenssitzes in Alfter, an dem im Sommer 2017 die bisherigen drei Standorte zusammengeführt werden. August Forster stellte den Referenten des Abends, Professor Cassian Schmidt, vor und führte in das Thema ein. Pflanzen sind bei Forster das Herz jedes Gartens und die individuelle Auswahl und stimmige Zusammenstellung von Gehölzen, Stauden und Gräsern steht in Bezug zu allen anderen landschaftsgärtnerischen Leistungen im Mittelpunkt der Gartenplanung. Gräser sind erst seit etwa fünf Jahren en vogue, führte Professor Cassian Schmidt aus und zeigte mit vielen Bilder von Gräsergärten die Vielfalt der gestalterischen Möglichkeiten auf. Jetzt im Herbst ist eine Hochzeit für Gräser: Die Gehölze zeigen sich im Herbstlaub, die Stauden ziehen sich zurück … und die Gräser übernehmen das Regime: Sie sind Lichtfänger und verstärken in der flachstehenden Sonne die räumliche Wirkung von Beeten, sie sind Weichzeichner und öffnen formalen Strukturen von Hecken oder Solitären den Raum. Schmidt entführte die Gäste mit stimmungsvollen Bildern in zauberhafte Gartenstimmungen: Gräser, die den Morgentau einfangen, reifbedeckt glänzen und hell leuchtend den spätherbstlichen und winterlichen Tagen einen besonderen Charme geben. Wichtig sei es, die richtige Auswahl von „warm-season“ und „cool-season“ Gräsern zu finden, um ganzjährig attraktive und abwechslungsreiche Gartenbilder zu schaffen. In der richtigen Dosierung – weniger ist oft mehr, so Schmidt – liege der Schlüssel zur perfekten Inszenierung. Wenngleich Gräser als robuste Pflanzen nur wenig Pflegeaufwand benötigen, brauchen sie doch auch professionelle Begleitung, damit die angestrebten Effekte dauerhaft gelingen. Die Wirkung von Gräsern beruht auf deren wildem Charakter, sie wachsen natürlich an Extremstandorten wie Steppen oder schattigen Felswänden und sind damit Vorbilder für „living-walls“ der Städte. Mit gärtnerischem Know-how lassen sie sich bestens einfügen in Staudenbeete, an Gehölzränder, sogar unter Bäumen. Die außerordentliche Vielfalt der Gräser lassen viele Gestaltungsmöglichkeiten zu – wiederholt empfahl Schmidt, bei der Auswahl, Pflanzung und Pflege von Gräsern und Stauden die Kompetenz des Landschaftsgärtners zu nutzen: „Gräser können vollkommen neue Gartenbilder schaffen – wenn man sie richtig in Szene setzt,“ so Schmidt. „Ob sie eher solitär oder in Gruppen stehen, Ausläufer bilden oder nicht, im Frühjahr oder im Herbst blühen, lieber in der Sonne oder eher im Schatten wachsen … weiß der Profi für Garten und Landschaft am besten.“ Abschließend lud Professor Cassian Schmidt alle Interessierten in den Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof nach Weinheim an der Bergstraße ein – noch bis Mitte November ist der Garten für Besucher geöffnet.

(www.sichtungsgarten-hermannshof.de)



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