Event am 16.10.2015 

Ein Loblied den Hecken –
Sichtschutz, Gestaltungselement und viel, viel mehr
(Günter Mader)

Am 16. Oktober 2015 war das Alte Gewächshaus, Keimzelle des Unternehmens Forster und heute als Showroom und Veranstaltungsort genutzt, wieder der Treffpunkt für Kunden, Partner und Freunde des Hauses zum traditionellen Kundenabend. August Forster begrüßte die Gäste und stellte den bekannten Architekten und Gartenplaner Günter Mader aus Stuttgart vor. Sein Thema: „Ein Loblied den Hecken - Sichtschutz, Gestaltungselement und viel, viel mehr.“ Mit eindrucksvollen Fotos stellte Mader Gärten aus Deutschland und anderen europäischen Ländern vor. Es wurde deutlich, dass Hecken weit mehr sein können als die Begrenzung des Gartens nach außen – mit Hecken werden Räume geschaffen, schwierige Gartensituationen gemeistert, Höhensprünge harmonisch gestaltet, Sichtschutz für die Gartennutzer und Lebensraum für Tiere und Pflanzen perfekt kombiniert und nicht zuletzt werden Farb- und Formvarianten zur Gartengestaltung genutzt.

Als für ihn prägende Vorbilder zeigte Mader unter anderem Gärten von Jacques Wirtz und Gunnar Martinson sowie Beispiele von Gärten, die er selbst geplant hat. Es ging sowohl um die Verwendung klassischer Heckenpflanzen wie Rotbuche und Hainbuche, Eibe und Buchsbaum, aber auch um kreative neue Heckenlösungen aus Feldahorn, Kornelkirsche, Spindelstrauch oder Weidenblättriger Birne. Auch sogenannte Hochhecken – als ein Beispiel im öffentlichen Raum gab es ein Bild von dem „Bonner Forster-Kreisel“ aus Linden – werden heute in den Baumschulen vorgezogen.

Mader betonte die Notwendigkeit regelmäßiger und kompetenter Pflege, vor allem den Heckenschnitt. Je nach Pflanzenart und jeweiliger Heckenform ist demzufolge ein ein- bis zweimaliger Schnitt pro Jahr angebracht, damit die Hecken kompakt bleiben und ihre Aufgaben zu Sichtschutz und Raumgestaltung langfristig erhalten. Gartenbesitzer könnten ihre Hecken – Zeit und grünen Daumen vorausgesetzt – durchaus selbst schneiden, zu empfehlen sei aber der Einsatz von Profis. Mader verglich den Heckenschnitt mit dem regelmäßigen Haarschnitt, „den man ja auch nicht bei irgendwem machen lässt und der einem ein gutes Gefühl gibt.“ August Forster nahm den Ball auf und berichtete den Zuhörern von einem seiner Mitarbeiter, der unter Kollegen „Der Frisör“ genannt wird.

Nach dem etwa 75 Minuten langen Vortrag, der wie im Fluge verging, waren Hecken auch bei dem lockeren Empfang das Gesprächsthema unter den Gästen. Bewirtet wurden sie traditionell von den Auszubildenden mit kleinen Köstlichkeiten „auf die Hand“ und erlesenen Getränken. Manche einer nutzte die Chance, Ideen und Rat für neue Heckenlösungen einzuholen …



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